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Der perfekte Einstieg: So starten Sie erfolgreich als Tierärzt:in

Eine volle Sprechstunde, die Kunden sind ungeduldig, ein Hund erbricht plötzlich im Wartezimmer, parallel kommt ein angekündigter Notfall zur Tür herein. – Situationen, die von erfahrenen Tierärzten souverän gemeistert werden. Sie reagieren schnell und können Prioritäten sofort einschätzen. Sie sprechen ruhig mit ungeduldigen oder ängstlichen Besitzern. Doch was, wenn man gerade erst von der Uni kommt und vieles nur in der Theorie kennt? Die Lösung: Das Berufseinsteigerprogramm von Tierarzt Plus Partner.

„Learing by doing“. Welcher berufserfahrene Tierarzt kennt es nicht?! Früher war es üblich und auch irgendwo bequem, Berufseinsteiger:innen ins “kalte Wasser” zu werfen, denn durch den Druck, schnell und erfolgreich lernen zu müssen, hatte man auch zügig ausgebildete Tierärzt:innen, die – zumindest meistens – funktionierten. Damals. Zum Glück ändern sich die Zeiten.

Die Ziele und Ausgangssituationen der Bewerber:innen sind heute noch heterogener als früher: Manche sind direkt nach dem Abitur ins Studium gegangen, andere haben bereits eine Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten (m/w/d) abgeschlossen. Einige Bewerber:innen beenden das Studium bereits Mitte 20, andere haben schon eine Familie gegründet oder in einem anderen Beruf gearbeitet. Manche Bewerber:innen möchten sich zum Allrounder ausbilden lassen und andere streben möglichst schnell eine Spezialisierung an. 

So unterschiedlich die Bedürfnisse sind, so breit sollte auch das Angebot sein: von flexiblen Arbeitszeiten über die Kombination mit der Telemedizin. Von der Rotation in verschiedenen Standorten bis zur Berücksichtigung regionaler Vorlieben. Vom Wunsch, möglichst behutsam an die neuen Aufgaben herangeführt zu werden, bis zu zügigen und eher forschen Schritten nach vorne.

Unser Netzwerk hat ein Programm für Uniabsolvent:innen entwickelt, welches zum einen strukturiert ist, zum anderen die Möglichkeiten der individuellen Ausgestaltung ermöglicht. Mit diesem Programm wird sichergestellt, dass alle Beteiligten davon profitieren. Die Tierärzt:innen, die gut begleitet in die praktische Tätigkeit einsteigen wollen, genauso wie die Praxis- und Klinikinhaber:innen, die sich durch neue Mitarbeitende vor allem baldige Entlastung wünschen.

Tierarzt Plus Partner bringt Bewerber:innen und Kleintierpraxen bzw. Kliniken zusammen, deren Wünsche ideal zusammenpassen.

In unserer Zentrale in Berlin laufen alle Fäden zusammen: Unsere Ansprechpartnerinnen Dr. Lisa Leiner & Maria Junusi führen vertrauensvolle Gespräche mit den Kandidat:innen – und haben dabei schon die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten im Netzwerk im Blick. Sie können individuelle Wünsche und Herausforderungen aufnehmen, diskutieren, nach Lösungen suchen oder entsprechende Türen öffnen. Ist das Passende dabei? Dann wird der Kontakt zur Praxis bzw. Klinik hergestellt. Ist keine passende Stelle vorhanden, bleibt man in Kontakt und verabredet sich für einen späteren Zeitpunkt erneut. 

Darauf können sich die Berufseinsteiger:innen bei Tierarzt Plus Partner verlassen:

Ein wertschätzender Umgang und eine überdurchschnittliche Bezahlung sind garantiert. An den Standorten erwartet jede:n Berufseinsteiger:in klar definierte Leistungskataloge, die Sicherheit und Struktur geben, sowie feste Ansprechpartner:innen. Das Netzwerk bietet umfassende Fortbildungen und Online-Seminare an, die in Deutschland ihresgleichen suchen. In regelmäßigen Abständen werden zudem Gespräche mit den Absolvent:innen geführt und die bisherigen und zukünftigen Schritte besprochen. 

Wir stehen für nachhaltige Tiergesundheit mit dem besten Erlebnis für Tiere, Kunden und Mitarbeitende. Als junges, unabhängiges Unternehmen gründen und betreiben wir Kleintierkliniken und -praxen in ganz Deutschland. Mit innovativen Ansätzen, wie beispielsweise dem Einsatz von Telemedizin (siehe Pfotendoctor ➥) und der optimalen Verzahnung dieser mit der Praxis, tritt das Netzwerk an, die Zukunft der Tiermedizin in Deutschland aktiv zu gestalten und kommenden Versorgungsengpässen entgegenzuwirken. Wir sind bereits an über 38 Standorten vertreten. Und es werden täglich mehr.

Neugierig geworden?

Weitere Infos zum Programm gibt es auf unserer Infoseite ➥

Oder direkt bei:

Dr. Lisa Leiner

Wir sind gegen das geplante Antibiotika Verbot bei Tieren

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) rief am Dienstag (09. August 2021) alle Mitgliedspraxen auf, bei Tierhaltern aller Tierarten bis zum 08. September 2021 Unterschriften gegen das vom EU-Parlament geplante weitreichende Antibiotika Verbot zu sammeln. Im Vorfeld der finalen Abstimmung in Brüssel Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften an die deutschen Abgeordneten im EU-Parlament übergeben werden.

Wir von Tierarzt Plus Partner, zusammen mit allen Partner-Tierarztpraxen, schließen uns der Meinung des Verbandes an, dass das geplante Anwendungsverbot bestimmter Antibiotika bei Tieren tierschutzwidrig ist, weil viele Krankheiten dann nicht mehr oder nicht mehr adäquat behandelt werden können.

Hier geht es zur Unterschriftenkampagne gegen weitreichendes EU-Antibiotikaverbot >

Unterschriftenkampagne gegen weitreichendes EU-Antibiotikaverbot!

Was wollen Berufseinsteiger:innen?

Was ist Berufseinsteiger:innen besonders wichtig?

Nach dem Studium stellt sich vielen Tiermediziner:innen die Frage, wie sie sich ihre berufliche Zukunft vorstellen. Da es vielerorts eine Auswahl an potenziellen Arbeitgebern gibt, können oft Kleinigkeiten darüber entscheiden, für welchen Arbeitgeber sich ein Bewerber entscheidet.

Was wollen Berufseinsteiger:innen?

Wir haben uns gefragt, welche Kriterien das sind? Was ist Berufseinsteiger:innen in der Tiermedizin heutzutage besonders wichtig? Sind des die Aufgaben, das Team, das Arbeitsumfeld oder doch die Bezahlung? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir eine Umfrage während des Medizinerballs der LMU München 2021 durchgeführt.

Die große Mehrheit der Befragten (65,5%) gab an, dass das wichtigste Kriterium ein „tolles Arbeitsumfeld“ sei und lediglich 17,2% haben angegeben, dass die Bezahlung ihre Entscheidung beeinflussen würde.

Spannend bleibt jedoch die Frage, was ein „tolles Arbeitsumfeld“ eigentlich bedeutet? In den Gesprächen kam raus, dass vor allem die Einarbeitung eine große Rolle spielt. Es soll eine ausgewogene Mischung aus zuschauen, mitlaufen und ersten eigenen kleinen Aufgaben sein und sich dann langsam steigern. Besonders wichtig sei zudem, dass es einen oder zwei feste Ansprechpartner gibt, an die man sich bei Fragen wenden kann, ohne dass diese direkt genervt reagieren.

Des Weiteren wurde erwähnt, dass Zeit zum Nacharbeiten gewünscht wird. Viele Berufseinsteiger:innen möchten ihre Fälle noch einmal in Ruhe durchgehen und eventuell auftretende Fragen dokumentieren. Die Fälle könnten dann in regelmäßigen Feedbackrunden mit einer Führungsperson noch einmal diskutiert werden.

Grundsätzlich konnten wir aber feststellen, dass die Themen „Arbeiten auf Augenhöhe“ und „Wertschätzung“ elementare Rollen spielen –  und dazu gehört auch eine angemessene Bezahlung.

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Unsere Meinung:

Dr. Lisa Leiner

Unterbezahlung und Überforderung haben uns Tierärzte im Berufseinstieg lange genug begleitet. Es ist an der Zeit, ein gutes Maß zu finden: zwischen fordern und fördern, annehmen und sehen, zuhören und gehört werden. Eine gemeinsame Akzeptanz auf Augenhöhe finden und endlich zu einem „normalen Miteinander“ übergehen. Ohne Arroganz und Überheblichkeit oder übertriebene Forderungen auf beiden Seiten. – Und damit mehr „Glücklichsein“. Dies zu erreichen ist mein persönliches Ziel bei Tierarzt Plus Partner.

Dr. Lisa Leiner | Personalgewinnung